Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat schon vor Jahrtausenden ein Denkmodell geschaffen um die energetischen Abläufe im menschlichen Organismus zu erklären.

Sie entwickelte die Theorie von Yin & Yang und bezeichnet die Kraft, die uns am Leben erhält als Lebensenergie Chi. Das Chi fließt in bestimmten Bahnen, Meridiane genannt, in einem 24 Stunden dauernden Zyklus durch den Körper und ermöglicht dadurch seine Funktionen.

Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden ist, daß das Chi ausreichend und gleichmäßig verteilt fließen kann. Wird der freie Energiefluss gestört, entstehen Disharmonie und Unordnung, die sich in den verschiedensten Symptomen äußern können. Die Chinesen sprechen von Energiefluss-Störung und sehen in ihr generell die Ursache von Krankheit.

Nur wenn der Körper in der Lage ist auf Einflüsse von aussen durch Verlagern von Chi an die entsprechende Stelle zu reagieren, kann er sich vor Erkrankung schützen.

Daher wird in der TCM immer der ganze Körper behandelt um das komplexe Meridiansystem in seiner Funktion zu unterstützen. Das gibt dem Körper die Möglichkeit selbst so gut wie möglich auf das Geschehen zu reagieren.

Die Reflexzonen am Ohr geben ein Abbild des gesamten Körpers wieder. Durch Tasten der entsprechenden Zonen am Ohr kann man erkennen wo im Körper Energieflußstörungen vorliegen und welche Meridiane bzw. Akupunkturpunkte zu behandeln sind.